Kirchgeld
Grundsätzliches
Liebe Gemeindeglieder,
im Jahr 2000 haben wir in unserer Gemeinde das Kirchgeld eingeführt. Für die meisten von unseren Gemeindegliedern ist das also nichts Neues. Dennoch möchten wir auch den "Neulingen" erklären, worum es beim Kirchgeld geht. Alle anderen dürfen die ersten drei Absätze getrost überspringen.
Was ist das Kirchgeld ?
Kirchgeld ist kein 'Eintritt' in die Kirche. Es handelt sich vielmehr um einen Solidaritätsbeitrag, der dazu dient, zusätzliche Aufgaben unserer Gemeinde zu finanzieren. Das sogenannte Kirchgeld ist also ein freiwilliger Beitrag, durch den einkommenssteuerfreie Kirchenmitglieder unsere Gemeinde unterstützen.
An wen richtet sich unsere Bitte um Kirchgeld ?
Zur Zeit zahlen nur etwa ein Drittel unserer Kirchenglieder überhaupt Kirchensteuern. Dies liegt v.a daran, dass aufgrund des Geburtenrückgangs und der höheren Lebenserwartung der Anteil von älteren, nicht mehr im Erwerbsleben stehenden Menschen in unseren Gemeinden zunimmt und damit die Zahl der Kirchensteuerpflichtigen abnimmt. Dazu kommen zunehmend aufgrund der Wirtschaftsentwicklung geringfügig Beschäftigte und Arbeitslose, die von der Kirchensteuerpflicht ausgenommen sind.
Manche unter ihnen beziehen jedoch dennoch ein festes regelmäßiges Einkommen (z.B: Rente oder Grundeinnahmen wie Miete, Pacht u.Ä.). An diese Gemeindeglieder richtet sich unsere Bitte, uns zur Finanzierung unserer Gemeindearbeit Kirchgeld zur Verfügung zu stellen.
Durch die Entrichtung des Kirchgelds haben auch Sie die Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag bei der Finanzierung Ihrer Kirchengemeinde zu leisten und unsere vielen Aufgaben zu unterstützen.
Wie hoch soll der Beitrag sein ?
Wie hoch Ihr Beitrag sein soll, bestimmen letztlich Sie selbst, denn es geht um einen freiwilligen Beitrag. Es bleibt natürlich die Frage: Wie hoch sollte dieser freiwillige Beitrag denn sein, damit er mich nicht überlastet, ich aber auch sinnvoll mithelfen kann, die Arbeit meiner Gemeinde zu unterstützen ?
Zu Ihrer Hilfe finden Sie auf dieser Seite eine Tabelle. Die darin genannten Beitragszahlen verstehen sich lediglich als Empfehlungen. Unsere Landeskirche hat dazu einen Kirchgeldsatz von 1% des Jahreseinkommens vorgeschlagen, daran orientiert sich die Staffelung in der Tabelle, je nach persönlichen Einkünften zwischen € 24,- und € 150,- jährlich, also umgerechnet zwischen € 2,- und maximal € 12,50 pro Monat. Der Höchstsatz beträgt € 150,- im Jahr. (Zur Erinnerung: Das Kirchgeld ist ein freiwilliger Beitrag, den jeder für sich selbst bestimmt und der darum auch niedriger oder höher ausfallen kann.) Für die meisten von Ihnen, das werden Sie beim Blick auf die Tabelle feststellen, bedeutet das Kirchgeld nach dieser Tabelle persönlich einen vergleichsweise geringen, für die Arbeit unserer Gemeinde aber dennoch wichtigen Beitrag, wenn viele ihn leisten. Jeder Beitrag, und sei er noch so gering, ist hilfreich und nutzt uns sehr. Wer den Beitrag aufrunden kann oder mehr geben will, ist dazu herzlich eingeladen.
Beispieltabelle
| Einkommen (monatlich) | Kirchgeld (jährlich) | = monatlicher Anteil | |
| bis 200,- Euro >> | 24,00 Euro | 2,00 Euro | |
| bis 400,- Euro >> | 48,00 Euro | 4,00 Euro | |
| bis 600,- Euro >> | 72,00 Euro | 6,00 Euro | |
| bis 800,- Euro >> ~ | 96,00 Euro | 8,00 Euro | |
| bis 1.000,- Euro >> | 120,00 Euro | 10,00 Euro | |
| bis 1.200,- Euro >> | 144,00 Euro | 12,00 Euro | |
| bis 1.250,- Euro | 150,00 Euro | 12,50 Euro | |
| darüber >> | 150,00 Euro | 12,50 Euro |
Sozialhilfeempfänger und ihnen gleichgestellte Personen sind vom Kirchgeld befreit
Wozu wird das Kirchgeld verwendet?
Auf diese Frage müssen wir eine zweigeteilte Antwort geben. |
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Wann und wie kann ich mein Kirchgeld der Gemeinde zur Verfügung stellen ?
In unserer Gemeinde ergeht die Bitte um Kirchgeld einmal im Jahr, in der Regel mit der zweiten Ausgabe unseres Gemeindebriefes, also im April/Mai. In derselben Ausgabe des Gemeindebriefes liegen Überweisungsformulare bei.
Was geschieht mit dem Kirchgeld ?
Ein Anteil von 50 % der Erträge des Kirchengelds kommen Ihrer eigenen Gemeinde, also Huchenfeld, zugute. Dies hilft uns, dringende Aufgaben zu finanzieren, die allein aus dem Haushalt nicht zu finanzieren sind.
In der oben genannten Ausgabe des Gemeindebriefes informieren wir Sie über die tatsächliche Verwendung des im vergangenen Jahr eingegangenen Kirhcgelds und schlagen jeweils zwei neue Projekte vor, die wir mit ihren zur Verfügung gestellten Geldmitteln finanzieren möchten. Im Lauf der Zeit informieren wir Sie dann auch, was daraus geworden ist.
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