Regiowanderung 2011
Miteinander auf dem Weg sein, das gilt für unsere Region in vielfältiger Weise. Miteinander auf dem Weg sein, das bedeutet auch, ganz zwanglos miteinander ins Gespräch kommen, einander immer besser kennen lernen, BEziehungen knüpfen zwischen den drei Gemeinden unserer Region. Auch am 05. Juni, dem Sonntag vor Pfingsten, war es wieder soweit, jetzt bereits zum dritten Mal.
Hinkehr zur Quelle des Lebens
Das könnte das heimliche Motto unserer Wanderung gewesen sein. Um 10 Uhr trafen wir uns zunächst zum Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Würm. Der Gottesdienst war schon geprägt durch die Aussage Jesu in Joh 7,37 ff (dem Predigttext für den Sonntag Exaudi):
Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! / Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Unterwegs
Stationen an den Quellen auf dem Weg
Nach dem Gottesdienst führte der gemeinsame Weg die etwa dreißig Wanderer aus den drei Gemeindne zunächst am Friedhof in Würm vorbei hinauf auf die Höhe bis zum Jettenbrunnen am Gemarkungsrand von Huchenfeld. Dort machten wir Station, um uns in ein bolivanisches Märchen vom "Land der Brunnen" zu vertiefen. In ihm wurde die Frage aufgeworfen, was die Quelle tief im Innern hindert zu fließen und woher der gemeinsame Zufluss des Wassers stammt, das alle Brunnen im Grunde verbindet.
Am Jettenbrunnen
Vom Jettenbrunnen ging es wieder hinüger über die Landstraße und hinauf auf die Höhe Richtung Hohenwart. Eigentlich sollte uns der Weg entlang des Würmtalshangs zur Quelle gegenüber der ehemaligen Wildmauer unterhalb des Hohenwart Forums führen. Aber angesichts der unklaren Gewitterlage zogen wir den direkten Weg zum Forum vor, um die 2. Quellen-Andacht in der Kapelle des Forums abzuhalten. Dort versuchten wir uns die eigene Quelle am Grund unseres Brunnens vorzustellen, um sie von den Steinen zu befreien, die die Quelle in uns am Fließen hindert.
Danach schlossen wir unseren Regio-Wandertag mit einem Eintopfessen im Pavillon des Forums - während draußen nun tatsächlich der Gewitterregen niederging.






